Montag, 28.03.2011

Kurzes Update

Kurzes Update:

Ich verlängere meinen Aufenthalt hier noch um einen Monat. Deutschland, du hast mich also ca. Mitte Mai wieder. ;-) Und darauf freue ich mich dann auch!

Das Semester nähert sich dem Ende, die tägliche Coffeindosis steigt wieder einmal beträchtlich, die Dauer an Schlaf sinkt. Was für ein logischer Kausalzusammenhang.....

Mein Ökoherz weint, aber ich halt es leider ohne Airconditioning in meinem Raum nicht mehr aus. Gebt euch das mal: Letztens hab ich nachts geträumt, dass ich in einem Haus bin, was brennt. Als ich völlig verschwitzt aufgewacht bin, merkte ich das die Klimaanlage nicht angeschaltet war...

Ich hab mich mitlerweile mit meinem (eigenen!!!) Reiskocher gut angefreundet und überlebe zumindest eine Woche ohne jegliche Alternativ-Kohlenhydrate! Ja, 3x am Tag Reis... It’s possible!

Meine Eltern kommen in einer Woche zu Besuch, und ich kann es irgendwie immer noch nicht so ganz glauben.

Wie oben schon angedeutet wirds jetzt langsam Sommer.... Das ist das erste Jahr in dem ich mich mal nicht auf die wärmste Jahreszeit freue. Wenn ihr aufs Thermometer schauen würdet, wüsstet ihr auch warum nicht.

Wenn man beim Wetter angelangt ist sollte man aufhören, daher tue ich das jetzt auch! ;-) 

Liebste Grüße! Ester



Freitag, 18.02.2011

Mein Leben im Boarding House!

So, es wird mal wieder Zeit! Wie versprochen hier jetzt ein Update von mir!

Da mein Mietvertrag Ende Januar ablief habe ich mich nach längerem hin und her dazu entschieden probeweise in einem Boardinghouse einzuziehen. Das sagt euch vielleicht jetzt nicht soviel, daher hier die Beschreibung:

 Die Idee dazu kam mir als ich letzten Herbst einen ehemaligen DLSU Studenten aus Deutschland kennengelernt habe. Er war gerade mal wieder im Lande und hat uns zu seiner ehemaligen Gast(gro?)familie eingeladen. Es faszinierte mich wie gut sein filippino war wie sehr er in der Gemeinschaft des Haushalts integriert war. Daher habe ich mich auch erst und einzigst ein diese Adresse gewandt.

 Mein Boardinghouse besteht aus aus der “Hausherrin” Ate Lolit, ihrer Familie und einer Menge anderer Menschen, die sich einmieten und ein und ausgehen. Ich habe kein Zimmer sondern ein Bett angemietet, das ist so üblich. So schlafe ich mit 2 anderen Bedspacern in einem Raum. Die Gemeinschaftsräume stehen allen offen. Im Moment sind wir 6 Frauen, 2 Männer, Ate Lolit, ihre Nichte und deren 2 Kinder, sowie 3 weitere Kinder. Ja, ein gro゚er Haushalt. Ists.

Im Hinterhof lebt noch der Hund Bogard, der mich immernoch nicht als Mitglied des Haushalts akzepieren will, 2 Katzen, die immer ehlendich miaoen sobald sie einen sehen und ein Kampfhahn, bunt und fett. Er ist verwöhnt und kriegt sein Spezialfutter. Hähne sind hier oft der stolz einer Familie (besonders der Männer) und der Hahnenkampf dient als Zeitvertreib. Letztens habe ich Ate Lolid gefragt, ob ihr Kampfhahn denn auch schon professionell kämpft. Da meinte sie er sei noch zu jumg. Um seine Kampfkünste zu triumphieren nahm sie aber trotzdem den Besen, ärgerte ihn damit ein bisschen, bis er wütend begann sie zu attakieren (also eher den Besen) und sie gluckselnd zu lachen begann.

Au゚erdem haben wir noch ein paar ungewollte Tierchen, die Ratten. Sie geben sich, wenn ich rauskomme nicht mal mehr richtig Mühe sich zu verstecken. Ekelhafte gro゚e Dinger sind das. Die Minikatzen haben es wohl verpasst, die Ratten in einem früheren Wachstumsstadium zu verspeisen. Jetzt sind sie zu fett und die Kätzchen haben keine Chance mehr... Tja.

Ate Lolid steht jeden morgen vor 6 Uhr auf, fährt zum Markt um frisches Fleisch, Fisch und Gemüse einzukaufen (einen Kühlschrank haben wir leider nicht) und dann gehts los. Sie kocht bis ca. Um 10 Uhr Frühstück und Mittag. Reis mit allerlei Ulams (Beilagen), die dann im vorderen Bereich des Hauses Kunden serviert werden. Nachmittags machen Ate Lolid und die Kids meist Mittagsschlaf. Spät am abend verschwindet sie dann noch für ein paar Stunden als Stra゚enwache,die für Ruhe und Ordnung sorgt auf die nächst gelegene Hauptstra゚e, in deren Bars sie Jugendliche am Wochenende betrinken und es dann zu Handgemengen kommen kann.

Leztens erzählte sie mir, wie sie den Streit zwischen zwei Koreanern schlichten musste. Die Polizei hier zu rufen, so wie das vielleicht bei uns üblich wäre, ist hier eher unklug, da diese oft andere Interessen vertritt, als die in Deutschland. Das Problem der Korruption ist auch mit dem Amtsantritt des neuen Presidenten noch nicht behoben... leider..

Meine eigentliche Aussage dieses Absatzes sollte sein: Diese Frau ist beachtlich: Sie schmei゚t einen ganzen Haushalt, da die Bedspacer ja als temporäre Untermieter wenig beitragen, sie kümmert sich um die Kinder, sorgt für Extraeinkommen und ist abends oder eher nachts noch im Gemeinschaftsdienst unterwegs. Ihr Tag geht manchmal bis 3 Uhr nachts und beginnt sehr früh morgens. Wow!

Fortsetzung folgt

Montag, 07.02.2011

Bald...

dürft ihr euch auf Neues freuen... Versprochen!

Samstag, 25.12.2010

Ungewoehnliche Weihnachten..

Dieses Weihnachtsfest werd ich garantiert nicht so schnell vergessen. Es ist nicht so ganz, wie ich es mir vorgestellt habe... Am 21. Dezember haben Michelle, eine Freundin von mir, die ich aus der Vineyard-Gemeinde in Manila kenne, und ich uns auf den Weg nach Naga City gemacht. Nach neunstuendiger Busfahrt kamen wir am Nachmittag dann schliesslich an. Die Busfahrt selbst war ziemlich beeindruckend, Eine idylische gruene Berglandschaft plus Meerblick .. . Einen Grossteil habe ich wohl schlafend verbracht. Einquatiert waren wir bei dem Onkel meiner Freundin. Im Haus ging es sehr lebending . Neben Michelles Onkel, seiner Frau, den 5 Kindern, den 2 Hunden und uns gab es noch anderen verwandschaftlichen Besuch. Am ersten und zweiten Tag hier machten wir Sight-Seeing und gingen mit Michelles Schwester und Cousine ins Kino. Am 23. bekam ich dann morgens ploetzlich morgens Fieber, Gliederschmerzen.. usw. Der Tag war so ziemlich fuer mich gelaufen.Hab mir einen dieser unschoenen Viren aufgesackt. Das Weil mir dauernd schwindelig war, bewegte ich micht quasi nur vom Bett ins Bad und zurueck, ich erspare euch die Einzelheiten.. Am 24. fingen meine Hosts langsam an sich ernsthaft Sorgen zu machen, weil ich nichts essen wollte. Ich fand es eher putzig, denn jedes Mal, wenn ich den Onkel meiner Freundin sah, bot er mir etwas anderes zu essen. Essen hier in Bicol dient nicht nur als Nahrungsaufnahme, es idient Zeitvertreib und ist eine Tagesbeschaeftigung. Meine Gastfamilie z. B. hat die Gewohnheit den Tisch fuer die naechste Malzeit zu decken, gerade nachdem sie vom Essen aufgestanden sind.

Wieauchimmer. Am Heiligen Abend, also gestern sind Michelle und ich dann umgezogen zu ihrem anderen Onkel und deren Famile. Hier haben wir dann Weihnachten gefeiert.

Es war ein schoenes Fest. Der Fokus war ein ganz anderer als ich es gewoehnt bin. Der Tisch war war mit reichlich philippinischen Koestlichkeiten gedeckt und das Haus war ziemlich voll. Michelles Onkel, hatte noch ein oder zwei andere Familien eingeladen, und dann kamen noch ein paar ungeladenen, aber nichtdestotrotz herzlichst willkommene Gaeste, einfach so vorbei. Vor dem Essen hatten wir eine Lobpreiszeit. Die Liedtexte waren mit Markern auf Plakate geschrieben, die in der Mitte des Wohnzimmers lagen und Michelles Onkel spielte Gitarre. Ich sass auf der Treppe, vor mir ein paar wuselige kleine Maedchen und neben mir meine ebenso kraenkende Freundin.Trotz meines koerperlicheen Unwohlseins, war es eine schoene Zeit inmitten all dieser unbekannten Menschen, in einer fremden Umgebung, zu dieser besonderen Stunde Gott anzubeten. Da war dieses Gefuehl von Gemeinschaft und Authentizitaet... Spaeter bediente sich dann jeder am Essen. Es gab eine Menge davon. Mir wurde gesagt, dass es jedoch wohl immernoch wenig sei im Vergleich, denn man wisse ja nie, wer sonst noch so kommen w[rde, deshalb wuerde halt einfach mehr gekocht. Meine deutschen Spezialitaeten (Lebkuchen und Marzipan) wurden ineressiert beeugt. Wahrscheinlich haben sie nicht allen geschmeckt, aber das ist ja immer so.Bemerkenswert fand ich es nur, dass Geschenke hier eine viel geringere Rolle zu spielen scheinen. Das hat wohl auch sehr sicher finanzielle Gruende, aber nicht nur denke ich.

Naja, soviel zu meinem Weihnachten 2010. Morgen haben wir geplant Wake-Boarding zu gehen, hoffe das klappt!

Liebe Gruesse aus der Ferne! Ich wuensche euch gesegnete und besinnliche Weihnachten im verschneiten Deutschland! :-) Rutscht gut rein!

Mittwoch, 01.12.2010

Suchbilder aus dem Fenster heraus

Das ist der Blick aus meinem Fenster! Mit extraschönem Himmel und fast ganz ohne Smog! Da hat sich Manila mal in Schale geschmissen..Ein Gebäude, zu meiner Uni gehörig.Merkt ihr was? Es regnet nicht. Das ist natürlich kein Grund den Schirm eingepackt zu lassen. Regenschirme schützen halt auch gegen Sonne!Unser schnuckeliger Parkplatz hinterm Haus. Man bemerke den integrierten Basketball-Court. Der wird auch, sobald die Autos abends das Gelände verlassen haben fleißig genutzt.Lichtblicke und MakatiEin alter Jeepney und eine dieser feschen neuen Straßenlampen, die pünktlich noch vor den Barangaywahlen ausgetauscht wurden.Die Leon Guinto. Das Grundstück links in der Ecke gehört dem Barangay. Es ist quasi der Sitz der kleinsten administrativen Regierungseinheit. Jeder Barangaysitz zeichnet sich durch einen Basketballplatz auMein altes Zuhause. 2 Monate ists her, da hab ich in dem L-förmigen Gebäude gewohnt, mit dem schönen Garten im Innenhof... hach ja...Die Leon Guinto. Das Grundstück links in der Ecke gehört dem Barangay. Es ist quasi der Sitz der kleinsten administrativen Regierungseinheit. Jeder Barangaysitz zeichnet sich durch einen Basketballplatz aus.Ein Papayabaum, direkt unter meinem Fenster. Nur 9 Stockwerke entfernt. Das ist ja fast mit einem Garten gleichzusetzen.... ääähhh...Das Parkplatzhäuschen und ein paar Einweiser, die wohl auf “Kundschaft” wartenUnd wenn man mal genauer hinschaut, sieht man interessante Dinge! Mal aufs Dach geachtet?Aus einem Seitenfenster heraus. Der DLSU-UnicampusHeute zeigen sich die Berge mal. Das ist nicht immer so..

Dienstag, 23.11.2010

"Cultural immersion"

Ich merke wie mich die Kultur mehr und mehr in Anspruch nimmt. Im Moment habe ich manchmal das Gefuehl, dass die Philippinos viel merh ueber meinen Kulturkreis zu wissen scheinen, als ich ueber ihren. Ist das nicht unfair? Alles wirkt manchmal so perfekt an die Ami-Welt angepasst. Kleidungsstil, Trends, dann sind da die Fastfoodketten.... selbst die englische Aussprache iist sooo amerikanisch. Andererseits scheint das alles nur aufgesetzt. Gedankenstrukturen sind kulturell gepraegt, Werte und Verhaltensweisen auch. Das verwirrt ein bisschen.

Gestern habe ich mkich gefragt, wie ich Manila als "schoen" empfinden kann. Vielleicht bin ich da wirklich nicht so anspruchsvoll. ABer das glaube ich nichtmal. Die Andersartigkeit ist ueberwaeltigend und faszinierend und hilft mir oft ueber all die negativen Aspekte (air pollution, traffic...) hinweg. Es ist so schoen ein paar Schritte abseits der riesigen Hochhausmonster in einer Gasse zu verschwinden, wo das Leben sich auf der Strasse und nicht in air-conditioned Rauemen abspielt. Wo Menschen andere Lebensmittelpunkte haben und das Leben bunter scheint und gemeinschaftlich ist. Dort, wo die kleinen Strassenstaende sich nebeneinander aufreihen und die Kinder spielen, dort steckt die Faszination im Detail. Hier ist die Stadt weniger schroff.

Ich hab jetzt wohl gedanklich einen grossen Sprung gemacht. Naja, ich bin ja auch schon etwas hier. VIeles veraendert sich. Was interessiert euch denn?

Wenn ihr mich anschreibt, bekommt ihr auch gern meine aktuelle Adresse! Einfach nachfragen!

Ganz liebe Gruesse aus der Ferne!

Mittwoch, 17.11.2010

Heyhey!

Werd demnächst mal wieder bloggen. Hab ein paar schöne Fotos vom Ausflug zum Taal-Volcano geschossen. Frag mich nur gerade: Wer liest dies überhaupt! Gebt mal n Ton von euch! Ein Satz tuts auch! :-) Liebste Grüße aus der Ferne!

Montag, 08.11.2010

Manila im Regen

Die Bilder sind vor ein paar Wochen entstanden, als im nördlichen Luzon gerade der Typhoon Megi (oder Juan) gewütet hat und wir hier in der Stadt die Nachwehen in Form von Regen abbekommen haben.

 

Die Straße im Hintergrund ist Taft Avenue, direkt vor unserem Haus, mit einer etwas größer geratenen Pfütze davor, unschwer zu erkennen. Im Vordergrund das ist Caro, meine Mitbehwohnerin!Dieser “Fluss” führt direkt an der Uni und einer verarmten Siedlung, die direkt neben DLSU liegt entlang. Schade nur, dass er total verdreckt ist.Eine Straße und die schönen bunten Manila-Straßenlampen dazu. Keine Ahnung warum die jetzt so bunt sein müssen...Getrockneter und in Salz eingelegter Fisch! In allen Variationen! Mit einer Tasse Reis, Kalamansi-Saft (eine indogene kleine, grüne Zitrusfrucht) und Sojasoße ein nicht unübliches filippinsiches FrühstückSM Hypermarket VOR 3 WOCHEN.... Und die Weihnachtsvorbereitungen werden immer schlimmer...... In den Fastfoodketten laufen ständig Weihnachtslieder! AaaahhhhDie internationale Abteilung des Supermarketes. Generell leidet auch das Essen unter amerikanischem Einfluss. Den ganzen Süßkrams hier weiß ich aber extrem zu schätzen. Blöd ist nur, dass ich keinen Ofen habe und ein paar Chocolate Cookies selbst zu backe

Unsere Metrohaltestelle!Unser Wohnkomplex. Mit 15 Stockwerken ein Hochhaus-baby!<---Klickbilder: Lest die Beschreibung, indem ihr mit der Maus aufs Bild haltet!

 

Und mehr:

 Taft Avenue

Im Hintergrund seht ihr einen Jeepney, mit 7 Pesos (etwas mehr als 10 Cent) und einem innigen Sinn von Gemeinschaft, mein Lieblingsverkehrsmittel.... wären da nicht die versmogte Luft, die einem gerne mal Kopfschmerzen bereitet. Die beiden Roller im Vordergrund gehören zum Lieferservice von Jollibee, der Nummer 1 Fastfoodkette hier in den Philippinen. Es bietet jedes noch so kleines Pupsrestaurant einen Lieferservice an.

Caro an der Straßenecke zur Taft. Fortbewegungsmittel ist hier üblicherweise die Metro, die Jeepneys oder Pedicabs (Fahrrad mit Beiwagen) oder Tricycle (selbiges nur motorisiert). Sehr bezeichnend: Pedicabs und Tricycles halten sich seltenst an die vorgegebene StVO und benutzen auch gern mal die entgegengesetzte Fahrrichtung. Man könnte konsequenterweise bei einer der verrrückten Zickzack-Fahrten also ganz schöne Panik bekommen. Allerdings, hat das Pedicap nur seitlich Fenster und so sieht man nicht, wenn man kurz davor ist frontal in den Gegenverkehr zu steuern.

Vito Cruz

Schnappschuss in eine der Nachbarstraße. Man bemerke die Stromleitungen (manchmal hängen sie auch einfach so einzelnt nach unten und man ist froh, wenn man sie im Vorbeigehen nicht berührt hat)und das Fehlen von Bürgersteigen. Nagut, oft gibt es welche, die aber irre häuperig oder zugeparkt sind, also ist es nicht unüblich auf der Straße zu gehen (siehe Bild)

Das erstmal als erster Eindruck.. es folgt mehr...:-)

Montag, 01.11.2010

Da bin ich!

So meine Lieben!

Es hat etwas gedauert, aber hier ist nun endlich ein handfestes Lebenszeichen von mir!

Das Bilder Hochladen, will noch nicht so ganz klappen, wie ich mir das so vorstelle!

Aber so habt ihr erstmal die www.Adresse, auf der ich mich finden könnt! :-)

Mehr folgt demnächst!

It's raining!!!